Erbrecht

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Fachanwältin für Erbrecht

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Erbrecht

Kompetente RECHTSBERATUNG im Erbrecht DURCH FACH- UND RECHTSANWÄLTE

Sie benöti­gen Hil­fe bei Gestal­tungs­fra­gen in Zusam­men­hang mit einem Tes­ta­ment oder einem Erb­ver­trag, ein­er Patien­ten­ver­fü­gung oder ein­er Vor­sorgevoll­macht? Wir unter­stützen Sie gerne! 

Prof­i­tieren Sie von unser­er langjähri­gen Erfahrung, bei der Gel­tend­machung von Ansprüchen im Erb­schein­ver­fahren oder auf dem Gebi­et der Testamentsvollstreckung. 

Tätigkeitsfelder

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung bei…

  • Prozessvertre­tung in erbrechtlichen Streitigkeiten
  • Erbrechtliche Ver­mö­gens­gestal­tung
  • Tes­ta­ments­gestal­tung
  • Regelung der Unternehmen­snach­folge (tes­ta­men­tarisch und gesellschaftsrechtlich)
  • Pflicht­teil­srecht
  • Erbau­seinan­der­set­zung (außerg­erichtlich und gerichtlich)
  • Tes­ta­mentsvoll­streck­ung
  • Vermögensübertragungen/Schenkungen unter Leben­den auf den Todesfall
  • Regelung des Auss­chlusses von der Erbfolge
  • Vor­sorgevoll­macht, Betreu­ungsver­fü­gung, Patientenverfügung
  • Vor­bere­itung und Ter­min­swahrnehmung bei notariellen Testamentsgestaltungen
  • Erb­ver­trag
  • Erbauss­chla­gung
  • Nach­lassver­wal­tung

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Mandanten­meinungen

M. Kübler

01.06.2020

Mir wurde diese Kan­zlei von mein­er Rechtss­chutzver­sicherung emp­fohlen. Herr König und sein Team sind total nett, haben uns sehr gut aufge­hoben gefühlt.
Durch die Coro­na-Krise kon­nten wir unsere Reise nicht antreten, das Reise­büro wollte uns aber nur mit einem Gutschein abspeisen . Nach einem Schreiben von Her­rn König hat­ten wir inner­halb von kurz­er Zeit unser Geld wieder.

Reinhard L.

01.06.2020

Herr König hat mich sehr kom­pe­tent berat­en und mich in einem Alter­steilzeit-Recht­stre­it pro­fes­sionell und zu mein­er absoluten Zufrieden­heit vertreten. Vie­len Dank für die erfol­gre­iche Ver­hand­lung mit meinem Arbeitgeber. 

Ich habe Sie und Ihre Kan­zlei bere­its an einen anderen Kol­le­gen weiterempfohlen.

Heirs Israel

 

Die Zusam­me­nar­beit war von Ver­trauen geprägt. Man fühlte sich “in guten Hän­den”. Die Bear­beitung meines Fall­es erfol­gte zügig und mit ver­lässlich­er Rück­mel­dung. Ich kann die Kan­zlei für das Gebi­et des Verkehrsrechts ohne Ein­schränkun­gen empfehlen.

Anonym

18.04.2020

Herr König hat den Prozess zu unseren Gun­sten gewon­nen.
Fach­wis­sen, Engage­ment und Kom­pen­tenz alles vorhan­den.
Zu jed­er Zeit habe ich mich gut berat­en gefühlt und durch das Ergeb­nis wurde ich bestätigt, den richti­gen Anwalt auch für die Zukun­ft gefun­den zu haben.

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Unsere Partner

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FAQ zur Corona-Krise

Erbrechtliche Fragen zum Thema Corona

Allgemeine Fragen zum Erbrecht:

Ist in Zeiten von Corona ein Testament notwendig?

Die Gefährdung durch die Coro­na Pan­demie macht keine sofor­tige Erstel­lung eines Tes­ta­ments erforder­lich. Jedoch sollte uns die gegen­wär­tige Sit­u­a­tion Anlass geben, über die per­sön­liche Vor­sorge im All­ge­meinen nachzu­denken. Per­sön­liche Vor­sorge­maß­nah­men, wie die Ein­rich­tung ein­er Vor­sorgevoll­macht, ein­er Patien­ten­ver­fü­gung und gegebe­nen­falls auch die Regelung des Nach­lass­es, sind grund­sät­zlich immer Sinnvoll.

Denn auch in jun­gen Jahren kön­nen uns schwere Schick­salss­chläge wie lebens­bedrohliche Erkrankun­gen oder Unfälle treffen.
Es emp­fiehlt sich die Dinge lieber frühzeit­ig in die Hand zu nehmen. 

Was geschieht mit meinem Nachlass, wenn ich kein Testament habe?

Soll­ten Sie ver­ster­ben, ohne vorher ein Tes­ta­ment aufge­set­zt zu haben, tritt die geset­zliche Erb­folge ein. Im Bürg­er­lichen Geset­zbuch wur­den dazu Stan­dard­regelun­gen festgelegt. 

Diese Regelun­gen stam­men aus der Zeit vor 1900 und sind, für unsere mod­erne Welt und aktuelle For­men des Zusam­men­lebens nicht mehr passend. Hier entste­hen regelmäßig Erbenge­mein­schaften deren Hand­habung schwierig ist. Darüber hin­aus, wer­den beispiel­sweise Part­ner in nichte­he­lichen Gemein­schaften, über­haupt nicht berück­sichtigt. Eben­so aus­geschlossen wer­den Patch­work-Fam­i­lien oder steuerop­ti­mierte Gestaltungen. 

Ist es Ausreichend, wenn ich meiner Familie oder Freunden meine Vorstellungen mitteile?

Mündlich mit­geteilte Tes­ta­mente haben in unserem Rechtssys­tem keine Gültigkeit. Tes­ta­mente soll­ten immer schriftlich fest­ge­hal­ten wer­den. Entwed­er pri­vatschriftlich oder zu Pro­tokoll eines Notars. 

Pri­vatschriftliche Tes­ta­mente müssen kom­plett hand­schriftlich ver­fasst wer­den und soll­ten Ort, Datum, Vor- und Zuna­men sowie die Unter­schrift enthal­ten. Eine Nichtein­hal­tung dieser For­malien kann zu völ­liger Unwirk­samkeit des Tes­ta­ments führen. 

Kann ein Testament auch in letzter Sekunde verfasst werden?

Das ist grund­sät­zlich möglich, allerd­ings muss man bei der Errich­tung des Tes­ta­ments im Vollbe­sitz sein­er geisti­gen Fähigkeit­en sein und in der Lage, seinen let­zten Willen geord­net zum Aus­druck zu brin­gen. Eine soge­nan­nte „Testier­fähigkeit“ wird voraus gesetzt.

Ohne­hin emp­fiehlt es sich, die Verteilung seines Nach­lass­es und damit die Regelun­gen des Tes­ta­ments, in Ruhe zu durch­denken und alle Aspek­te gegeneinan­der abzuwä­gen. Auf­grund dessen sollte man rechtzeit­ig und ohne Zeit­druck darüber nach­denken. Bei der rechtzeit­i­gen Errich­tung eines Tes­ta­ments, gilt das Gebot der Vorsorge. 

Ist das Berliner Testament die sinnvollste Testamentsregelung für Familien?

Ins­beson­dere bei gewöhn­lichen Fam­i­lienkon­stel­la­tio­nen, sprich in erster Ehe miteinan­der ver­heiratete Eheleute mit einem oder mehreren Kindern, kann ein soge­nan­ntes Berlin­er Tes­ta­ment dur­chaus eine sin­nvolle Wahl sein.

Das Berlin­er Tes­ta­ment ist eine Regelung die besagt, dass sich Eheleute zunächst wech­sel­seit­ig als alleinige Erben ein­set­zen und das mit dem Tod des zulet­zt ver­stor­be­nen der Nach­lass an die Schlusser­ben fällt.
Ein Berlin­er Tes­ta­ment kann jedoch auch erhe­bliche Nachteile haben, ins­beson­dere in steuer­lich­er Hin­sicht und durch die entste­hen­den Pflich­tansprüche der Kinder. Kom­plizierte Fam­i­lienkon­stel­la­tio­nen kön­nen mit dem Berlin­er Tes­ta­ment nur unzure­ichend abge­bildet werden. 

Ist es Möglich ein Testament alleine aufzusetzen oder muss der Ehepartner einbezogen werden?

Auch wenn ich ver­heiratet oder ver­part­nert bin, ist die Auf­set­zung eines soge­nan­nten Einzel­tes­ta­ments recht­ens. Nach dem Part­nerge­setz haben Ehep­art­ner und Part­ner zusät­zlich die Möglichkeit das Tes­ta­ment gemein­schaftlich zu erricht­en und ihre Nach­lässe in Abstim­mung miteinan­der zu regeln. 

Dabei ist zu beacht­en, dass eine ein­seit­ige Abän­derung nicht ohne weit­eres Möglich ist. Nach dem Tod eines Part­ners kann das Tes­ta­ment möglicher­weise gar nicht mehr verän­dert wer­den. Bei einem gemein­schaftlichen Tes­ta­ment sollte man sich sorgfältig über die rechtlichen Kon­se­quen­zen informieren. 

In welchen Fällen sollte man ein Testament im Beisein eines Notars errichten?

Immer dann wenn Beratungs­be­darf beste­ht, emp­fiehlt es sich einen Notar einzubeziehen. Ein Notar gewährleis­tet eine fachkundi­ge Beratung unter Berück­sich­ti­gung der indi­vidu­ellen, per­sön­lichen und ver­mö­gens­mäßi­gen Gegebenheiten.

Darüber hin­aus erspart man sich dadurch in der Regel die Beantra­gung eines (teuren) Erb­scheines, bei dem zuständi­gen Nachlassgericht.
Speziell wenn der Nach­lass von Häusern oder Woh­nun­gen oder ander­er kom­plex­er Ver­mö­gensver­hält­nisse zu regeln ist, emp­fiehlt es sich bei der Errich­tung eines Tes­ta­ments, einen Notar zu konsultieren. 

Ist es möglich ein errichtetes Testament wieder zu ändern?

In der Regel könne Tes­ta­mente jed­er Zeit geän­dert wer­den. Wenn sich die per­sön­lichen Ver­hält­nisse ändern, ist das häu­fig sog­ar ratsam.
Han­delt es sich um ein gemein­sam errichtetes Tes­ta­ment mit meinem (Ehe-) Part­ner, ist 

Vor­sicht geboten. Ins­beson­dere wenn der (Ehe-) Part­ner ver­stor­ben ist.
Ehev­er­tragliche Regelun­gen mit drit­ten Per­so­n­en oder gemein­schaftliche Tes­ta­mente ohne Mitwirkung des Ehep­art­ners, lassen sich eben­falls nicht ohne weit­eres abän­dern. Es sollte im Vor­feld gek­lärt wer­den ob und in wie weit Änderun­gen möglich sind. 

Mit welchen Kosten muss gerechnet werden, wenn bei der Errichtung eines Testaments ein Anwalt oder Notar beauftragt wird?

Die Notarkosten für die Errich­tung eines Tes­ta­ments sind geset­zlich fest­gelegt und richt­en sich nach der aktuellen Ver­mö­genssi­t­u­a­tion, zum Zeit­punkt der Errichtung.

Han­delt es sich um ein Einzel­tes­ta­ment belaufen sich die Kosten bei einem Ver­mö­gen von 50.000,00 Euro auf ca. 250,00 Euro. Beträgt das Ver­mö­gen 500.000,00 Euro muss mit Kosten von 1200,00 Euro gerech­net werden.
Wenn ein Anwalt beauf­tragt wird, soll­ten die Kosten im Vor­feld abgek­lärt wer­den. In der Regel ist es möglich ein Pauschal­hono­rar oder eine Abrech­nung nach Zeitaufwand zu vereinbaren. 

Die Rechtss­chutzver­sicherung greift hier in der Regel nicht, es sei denn die Errich­tung von Tes­ta­menten ist in der Ver­sicherung enthalten. 

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung 

Worum handelt es sich bei einer Vorsorgevollmacht?

Eine Vor­sorgevoll­macht berechtigt eine oder mehrere Per­so­n­en, für Sie zu entschei­den und zu han­deln, falls Sie dazu aus gesund­heitlichen oder alters­be­d­ingten Grün­den, nicht mehr in der Lage sind. Die Voll­macht erlaubt es den Bevollmächtigten, alle Auf­gaben für Sie zu erledi­gen und rechtsverbindliche Erk­lärun­gen für Sie abzugeben. 

Brauche ich eine Vorsorgevollmacht?

Wenn Sie ver­mei­den möcht­en, dass ein Richter, der Sie nicht ken­nt und den auch Sie nicht ken­nen, Sie betr­e­f­fende Entschei­dun­gen trifft, falls Sie hierzu aus gesund­heitlichen oder alters­be­d­ingten Grün­den nicht mehr selb­st in der Lage sind, brauchen Sie eine Vor­sorgevoll­macht. Dadurch kön­nen Sie selb­st entschei­den, wer über Ihre Angele­gen­heit­en bes­tim­men soll. Durch eine Vor­sorgevoll­macht wird eine Ein­mis­chung des Staates in Ihre Pri­vat­sphäre aus­geschlossen und sichergestellt, dass in Ihrem Willen gehan­delt wird.

Was geschieht wenn ich keine Vollmacht habe?

Wenn es keine Voll­macht gibt und jemand nicht mehr dazu in der Lage ist, seine eige­nen Angele­gen­heit­en wie Ver­tragsan­gele­gen­heit­en, Bankgeschäfte, Mietan­gele­gen­heit­en, Vertre­tung gegenüber Behör­den oder Ärzten selb­st zu regeln, wird vom Amts­gericht ein rechtlichen Betreuer gestellt. Diese Per­son wird vom Gericht aus­gewählt. Dabei kann es sich auch um gän­zlich unbekan­nte Berufs­be­treuer handeln. 

Welche Punkte werden in einer Vorsorgevollmacht geregelt?

Das hängt von der Voll­macht ab. Es kön­nen nur einzelne Angele­gen­heit­en ein­be­zo­gen wer­den oder eine umfassende Voll­macht (Gen­er­alvoll­macht) erteilt wer­den. In der Regel sind darin finanzielle, behördliche Angele­gen­heit­en, Angele­gen­heit­en des Aufen­thalts, des Wohnorts und der Gesund­heitssorge geregelt.

Muss eine Vorsorgevollmacht notariell beglaubigt werden?

Die Voll­macht muss in jeden Fall schriftlich vor­liegen. Gemäß dem Fall, dass durch die Voll­macht auch Immo­biliengeschäfte getätigt wer­den sollen, ist der Gang zum Notar nicht zu ver­mei­den. Darüber hin­aus hat eine notarielle Voll­macht eine deut­lich höhere Akzep­tanz im alltäglich Rechtsverkehr. Durch die notarielle Beurkun­dung kann sichergestellt wer­den, dass die Voll­macht den aktuellen Anforderun­gen der Recht­sprechung genügt und somit auch tat­säch­lich wirk­sam ist. Außer­dem wird die Geschäfts­fähigkeit bei ein­er Beurkun­dung durch den Notar schriftlich bestätigt, sodass die Wirk­samkeit im Nach­hinein nicht angezweifelt wer­den kann. Zudem beste­ht die Möglichkeit, die Urkunde in einem zen­tralen Reg­is­ter reg­istri­eren zu lassen, so kann sie im Ern­st­fall auch schnell aufge­fun­den werden. 

Worum handelt es sich bei einer Patientenverfügung?

Eine Patien­ten­ver­fü­gung sorgt für den Fall vor, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, Ärzten mittzuteilen, welchen Behand­lungs­maß­nah­men Sie zus­tim­men oder welche Sie ablehnen. Die Patien­ten­ver­fü­gung kommt ins­beson­dere in Fällen der Todesnähe, bei unheil­bar­er Krankheit im End­sta­di­um, bei Hirn­schädi­gung oder Hirn­ab­bau zum Ein­satz. Darin wird geregelt welche Lebenser­hal­te­nen Maß­nahme Sie wün­schen und welche nicht. 

Was wird in einer Patientenverfügung geregelt?

In ein­er Patien­ten­ver­fü­gung kön­nen alle Fra­gen rund um die medi­zinis­che Behand­lung oder nicht Behand­lung wie etwa Beat­mung, kün­stliche Ernährung etc., für einen späteren Zeit­punkt geregelt wer­den. Solange Sie selb­st noch Entschei­dungs­fähig sind, entschei­den Sie auch selb­st. Wenn Sie dazu nicht mehr in Lage sind, ist der Arzt dazu verpflichtet, sich an alle Vor­gaben aus der Patien­ten­ver­fü­gung zu hal­ten. Es ist wichtig die Fes­tle­gun­gen genau zu beschreiben. 

In welchen Fällen kommt die Patientenverfügung zum Einsatz?

Wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, selb­st über Ihre medi­zinis­che Behand­lung zu entschei­den, kommt die Patien­ten­ver­fü­gung zum Ein­satz. Zunächst wird gek­lärt ob Ihre schriftliche Patien­ten­ver­fü­gung alle For­malien erfüllt. Sofern dies der Fall ist, ist der Arzt verpflichtet sich an die darin beschriebe­nen Behand­lungswün­sche zu halten.

Ist es sinnvoll eine Patientenverfügung zu haben?

Bei ein­er Patien­ten­ver­fü­gung han­delt es sich um eine beson­dere Art der Vor­sorge. Behand­lun­gen dür­fen generell nur mit Zus­tim­mung des Patien­ten durchge­führt oder abge­brochen wer­den. Möcht­en Sie erre­ichen, dass in jedem Fall in Ihrem Sinne entsch­ieden wird, soll­ten Sie eine Patien­ten­ver­fü­gung haben. 

Können nachträglich Änderungen an Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung vorgenommen werden?

Sowohl die Patien­ten­ver­fü­gung als auch die Vor­sorgevoll­macht, kön­nen jed­erzeit geän­dert wer­den und sind frei wider­ru­flich. Es ist sog­ar möglich, bei ein­er konkret dro­hen­den Krankheit wie ein­er Coro­na-Infek­tion, indi­vidu­ell Änderun­gen vorzunehmen. 

Muss hinsichtlich der Corona-Pandemie eine neue Patientenverfügung erstellt werden?

Wenn Sie bere­its eine Patien­ten­ver­fü­gung erstellt haben, die der aktuellen Recht­sprechung genügt, brauchen Sie keine neue. Sofern Sie die Sit­u­a­tion in der die Ver­fü­gung gel­ten soll, ein­deutig beschrieben haben, ist das Doku­ment auch in der Coro­na-Pan­demie wirk­sam. Bei der Beschrei­bung muss darauf geachtet wer­den, dass sich daraus konkrete Behand­lungsentschei­dun­gen ableit­en lassen, also z.B. ob Sie eine kün­stliche Beat­mung, kün­stliche Ernährung etc. wün­schen. Bei ein­er eher all­ge­meinen For­mulierung emp­fiehlt es sich die Patien­ten­ver­fü­gung über­prüfen zu lassen, oder gegebe­nen­falls neu aufzusetzen.

Muss im Hinblick auf die Corona-Krise bei der Patientenverfügung etwas beachtet werden?

Grund­sät­zlich sollte darauf geachtet wer­den, dass unter­schiedliche Lebens- und Krankheitssi­t­u­a­tio­nen sowie konkrete Fes­tle­gun­gen, zur Art der medi­zinis­chen Behand­lung und Ver­sorgung darin enthal­ten sind. Nur wenn diese Voraus­set­zun­gen erfüllt sind, ist der behan­del­nde Arzt auch in der Lage zu erken­nen, ob beispiel­sweise kün­stliche Beat­mung in dieser konkreten Lebenssi­t­u­a­tion und bei der Schwere des aktuellen Krankheit­szu­s­tand, gewollt ist. 

Warum ist es gerade zur jetzigen Zeit so wichtig eine Patientenverfügung bzw. Vorsorgevollmacht zu erstellen?

Es ist grund­sät­zlich empfehlenswert sich frühzeit­ig Gedanken über eine Patien­ten­ver­fü­gung oder Vor­sorgevoll­macht zu machen. Unab­hängig vom Alter, kön­nen jed­er Zeit uner­wartete Ereignisse ein­treten, in denen Patien­ten­ver­fü­gun­gen oder Vor­sorgevoll­macht­en Anwen­dung finden. 

Speziell in Zeit­en der Coro­na-Pan­demie sollte man sich lieber mit der The­matik auseinan­der set­zten, anstatt sie zu ver­drän­gen. Darüber hin­aus bietet es auch eine gewisse Sicher­heit, für den „Fall der Fälle“ vorge­sorgt zu haben.